Während meiner Berufspraxis als Architekt im Praktikum lag eine Kernaufgabe in der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für eine Münchner Projektentwicklung. Mit einer effizienten, ans jeweilige Grundstück angepassten Planung werden die Vorstadtbezirke Münchens behutsam nachverdichtet und neuer Wohnraum geschaffen.
Trotz standardisierter Fenstergrößen und Wandaufbauten entstehen hochwertige, sorgfältig gegliederte Neubauten in attraktiver Lage. Neben 18 weiteren Entwürfen mit insgesamt 48 Wohneinheiten steht das Doppelhaus in der Gatterburgstraße beispielhaft für diese Arbeit – seriennah konzipiert und doch individuell auf sein Grundstück abgestimmt.
Seriennah – und doch für jedes Grundstück eigens gedacht.
Dokumentation
Grundrisse & Organisation
Das offen gestaltete Erdgeschoss gewinnt seine Zonierung aus Erkern und Rücksprüngen – innen wie außen. Der weitläufige Wohn-, Koch- und Essbereich mit bodengleichen Fenstern lässt Außen und Innen verschmelzen; einläufige gerade Treppen verbinden Unter-, Ober- und Dachgeschoss zu einer ruhigen vertikalen Abfolge.
Tageslicht bis in die Flurbereiche und klar definierte, großzügige Räume schaffen hohe Wohnqualität. Im Dachgeschoss erzeugt der Rücksprung der Fassade einladende Dachterrassen, die den nutzbaren Außenraum des Grundstücks erweitern.
Ansichten & Schnitt
Die Fassadengliederung folgt einer klaren, ruhigen Ordnung: regelmäßig gesetzte Fenster, präzise Erker und ein zurückspringendes Dachgeschoss geben dem Doppelhaus Maßstab und Tiefe. Standardisierte Fenstergrößen und Wandaufbauten halten die Konstruktion wirtschaftlich, ohne die Gestaltung zu verflachen.
Schnitt und Ansichten zeigen, wie sich das Haus zum Garten öffnet und zur Straße fasst – ein seriennaher Typ, der sich dennoch selbstverständlich in die gewachsene Nachbarschaft einfügt.